Adventskalender

Advent, Advent - die Erde brennt!

Die Zeit läuft – und wir laufen planlos den Brandherden hinterher, ohne jemals die Ursache zu löschen.

Um dort hin zu kommen, werden gerade im Klimaplan von unten viele Maßnahmen für gangbare Wege aus der Klimakrise gesammelt – Maßnahmen, die wirklich an den Ursachen ansetzen und nicht nur Symptome bekämpfen.
Wir wollen die Adventszeit gemeinsam nutzen und haben dafür jeden Tag eine kleine Überraschung für euch vorbereitet. Seien es bereits fertige Maßnahmen um Treibhausgase einzusparen, Podcasts, die zum Nachdenken anregen, spannende Gelegenheiten zur Vernetzung, Möglichkeiten deine eigenen Ideen in den Klimaplan von unten einzubringen und vieles mehr.
Wir wünschen uns allen eine bewegte Adventszeit!

Wenn du dein Türchen des Adventskalender jeden Tag per Mail erhalten möchtest, klicke hier > Adventskalender per Mail erhalten

Eine effektive Maßnahme zur Reduktion von Treibhausgasen in einem bisher unbekanntem Gebiet: das Moor.
Da gibt es auch etwas zu lernen für Menschen, die meinen bereits viel über Klimagerechtigkeit zu wissen 🙂

Hier findest du die Maßnahme zum Schutz und Wiedervernässung von Moorböden.

Hier ein spannender Podcast zur kritischen Seite der umworbenen Elektromobilität.  Hör es dir mit einem kritischen Ohr an und diskutiere mit anderen darüber!  #globaleGerechtigkeit

Habt ihr euch vielleicht schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum Eigentum problematisch und ungerecht sein kann und was das alles mit Klima zu tun hat? Auf der Schreibplattform, auf der derzeit die Maßnahmen des Klimaplans von unten entstehen, findet ihr einen spannenden Ansatz dazu:

Eine Idee zur Veränderung von Eigentumsverhältnissen < (hier klicken)

Ihr seid herzlich dazu eingeladen die unfertige Maßnahme weiter zu denken und  eure Gedanken dazu zu schreiben, damit sie in den Klimaplan mit einfließen können.

Hier kommt mit dem vierten Türchen eine gute Idee aus dem Bereich der Wohn- und Raumplanung:

Mehr Gemeinschaftsräume!

Im Bereich zu Wohn- und Raumplanung gibt es schon sehr viele Maßnahmenvorschläge. Vielleicht fallen euch noch mehr ein oder ihr habt zu einigen sogar konkretere Vorstellungen. Dann klickt euch doch mal durch und schreibt uns an  klimaplan@gerechte1komma5.de

> hier gehts zum Bereich Wohn- und Raumplanung auf der Schreibplattform

Das fünfte „Türchen“ führt euch heute in eine gerechtere Welt:

Ein schönes Plakat zur Klimagerechtigkeit

Auf dem Plakat findest du eine Übersicht über einige wichtige Bewegungen, die gerade für globale Gerechtigkeit kämpfen und zum anderen spannende Informationen über die Hotspots der Klimakrise.

Auch im Klimaplan von unten gibt es einen Bereich zur ‚internationalen Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit‘. Dieser sehr wichtige Bereich hat jedoch gerade keine Moderation (Menschen, die den Schreibprozess der Maßnahmen in diesem Bereich koordinieren, dazu mehr Infos hier). Dies  ist also auch ein Aufruf an alle Menschen in die Koordination eines Bereiches einzusteigen!

Schreibt uns an gerechtigkeit@gerechte1komma5.de.

Das ganze zweite Adventswochenende wollen wir dem Thema Energiedemokratie widmen. Dazu gibt es heute erstmal einen kurze Einführung, morgen folgen dann genauere Konzepte und Vorschläge, wie wir Energiedemoratie schon jetzt aktiv umsetzen können und am 2. Advent kannst du einen kleinen Blick darauf erhaschen, wie unsere Energieversorgung in der Utopie aussehen könnte.

HInter dem heutigen 6. Türchen findest du in diesem kurzen Erklärvideo einen allgemeinen Überblick darüber, was Energiedemokratie überhaupt bedeutet.

Viel Spaß beim anschauen!

Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=nSkAGj54-7g
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=A2c9vsJeGFM

Das zweite Adventswochenende wollen wir dem Thema Energiedemokratie widmen. Gestern gab es schon eine kurze Einführung, heute folgen genauere Konzepte und Vorschläge, wie wir Energiedemoratie schon jetzt aktiv umsetzen können. Morgen, am 2. Advent kannst du einen kleinen Blick darauf erhaschen, wie unsere Energieversorgung in der Utopie aussehen könnte.

Hinter dem heutigen 7. Türchen findest du eine wahnsinnig spannende und Mut machende Broschüre mit dem Motto:
„Bis die Politiker*innen endlich den Ernst der Lage erkennen – was können Bürger*innen tun, außer auf der Straße für echten Klimaschutz zu demonstrieren? Eine ganze Menge!“

>hier gehts zur Broschüre: Energiewende – Klimaschutz zum selber machen!

Die Zeit die Broschüre ganz zu lesen lohnt sich! Versprochen. Sie soll auch ein Aufruf dazu sein, dass wir unsere Zukunft wirklich wieder selbst in die Hand nehmen und aktiv werden: Es gibt immer mehr Energiegenossenschaften. Erkundigt euch, wie in eurer Region Bürger*innendemokratie gelebt wird!

Das zweite Adventswochenende haben wir dem Thema Energiedemokratie gewidmet. Dazu gab es in den letzten 2 Tagen eine kurze Einführung und ein tolles Infoheft, wie Energiegenossenschaften funktionieren können!

Hinter dem heutigen 8. Türchen könnt ihr es euch heute zum 2. Advent mit einer Maßnahme gemütlich machen:

Photovoltaik Großanlagen in Bürger*innenhand < mit einem Klick hier kommt ihr zur Schreibplattform des Klimaplans von unten

Utopie für dich oder eher nicht? Dann lasst es uns in der Kommentarfunktion wissen!

Außerdem fehlt es noch in der Energiedemokratie an Maßnahmen, die sich mit Windkraftanlagen auseinandersetzen! Dabei sind sie super wichtig und stellen einen Großteil der erneuerbaren Energien dar.

Dazu morgen mehr…

Soweit das Auge reicht Riesen aus weißem Stahl. Sanft strecken sie ihre Arme aus, rauschen und surren im Takt, tanken die Energie der Lüfte.

„Energiewende ja un unbedingt! Aber bitte nicht direkt vor meiner Haustür, auf meinem geliebten Feld, wo ich doch all die Jahre mit den Hunden spazieren gegangen bin.“

Unsere Umgebung wird sich verändern (müssen), wenn wir weiterhin alle Strom haben möchten und dennoch unter den 1,5-2 Grad globaler Erderwärmung bleiben wollen.

Wie steht ihr dazu? Hattet ihr schon ähnliche Gedanken oder habt euch damit auseinandergesetzt? Wie könnte es zu einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung kommen? Kennt ihr Menschen, die im Gebiet der Windkraft Expertise haben und eine Maßnahmen verfassen könnten? Dann schreibt uns!
klimaplan@gerecht1komma5.de

Unser heutiges zehnte Türchen liefert mal keinen Input, sondern richtet sich direkt an euch!

Wir möchten von euch wissen, welche Fragen ihr an uns habt! Das können Fragen sein, die sich an unsere Arbeit beim Klimaplan von unten richten, zu Maßnahmen, aber auch wenn ihr persönliche Fragen an uns habt.

Kommendes Wochenende, vom 13.-15. Dezember werden wir unser letztes Planungstreffen für das Jahr 2019 haben. Dazu werden wir uns im Projekthaus in Greene (Nähe Göttingen/Hannover) zusammenfinden. Ein perfekter Anlass also auch, um auf eure Fragen einzugehen und sie z.B. in einer Art Podcastformat zu beantworten. Dieses wird dann natürlich in einem neuen Türchen veröffentlicht!

Eure Fragen entweder direkt in den social Media in der Kommentarfunktion lassen oder per Mail an: gerechte1komma5@posteo.de

Falls ihr selber Interesse habt zum Planungstreffen zu kommen schreibt uns auch gerne an!

Für die Spät -und Nachtaktiven unter euch kommt hier das elfte Türchen! ( Auch geeignet als Frühstückslektüre! )

Ein super spannender Artikel, der versucht knapp aber ganzheitlich einen Überblick zu geben, was passieren muss um einer großen Klimakatastrophe zu entgehen. Dabei wird die stofflich-technische Perspektive beleuchtet.

Viel Spaß beim Lesen: https://keimform.de/2019/was-muesste-stofflich-passieren-um-den-klimawandel-noch-zu-stoppen/

Mit dem 12. Türchen wird sichtbar, wie eng der Klimawandel mit sozialen Kämpfen verknüpft ist und wie sehr es um globale Gerechtigkeit gehen muss, wenn wir Klimagerechtigkeit fodern.

Am Beispiel der Frauen, die sich in Equador zusammengeschlossen haben um sich gemeinsam für eine klimagerechte Politik einzusetzen, wird deutlich, wie stark sich unsere Handlungen im globalen Norden auf Menschen im globalen Süden auswirken. Genau aus diesem Grund sollen im Klimaplan von unten alle Maßnahmen auf globale Gerechtigkeit von Betroffenen überprüft werden. Nur so können wir wirklich klimagerecht handeln!
Aber lest selbst…

Forderungen der Equadorianischen Frauen für Klimagerechtigkeit < Klick hier für die Broschüre

Für das dreizehnte Türchen haben wir an dem heutigen Freitagabend einen Dialog zum Thema Klimagerechtigkeit für euch geschrieben:

Max ist nach der Arbeit zu seinem Freund Tobi zu Besuch. Die beiden stehen auf dem Balkon und sehen wie unter ihnen eine Fridays for Future Demo vorbeizieht. Die lauten Rufe schallen bis zu ihrem Fenster hoch: „What do we want? – Climate Justice? – When do we want it? – Now!“

Max:Sagmal, was meinen die eigentlich mit Climate Justice genau?
Tobi:Klimagerechtigkeit.
Max:Ja, schon klaraber was ist das?
Tobi:Das ist das Gegenteil von dem wie wir gerade leben und wirtschaften.
Max:Hä? Ich weiß, dass wir weniger Auto fahren müssen und so, aber wenn wir auf erneuerbare Energien umsteigen, dann können wir den Klimawandel doch bestimmt bald stoppen…
Tobi:Bald? Ist dir eigentlich bewusst, für wie viel Zerstörung von Natur und Ausbeutung von Menschen wir JETZT schon verantwortlich sind? Und dass jetzt schon Millionen von Menschen unter den Folgen der Erderwärmung leiden? Und Leiden ist dabei eigentlich noch untertrieben! Viele von diesen Menschen kommen aus dem globalen Süden und haben nicht dieselben Chancen oder Möglichkeiten wie wir. Und wie stark die Erderwärmung zu verheerenden Lebensbedingungen für viele Menschen führt, die nicht so privilegiert sind und vor allem in Ländern des globalen Südens leben?
Max:Ok, aber es gibt doch auch jetzt schon viele „grüne Technologien“, die wir einfach nur anfangen müssen einzusetzen.
Tobi:Ich weiß ja nicht. Ich glaub nicht dran, dass wir einfach so weiter machen können und nur mit „grünen Technologien“ alles retten. Selbst wenn wir irgendwann mal in der Lage sein sollten „grüne Technologien“ zu nutzen und riesige Mengen CO2 aus der Luft zu holen: Woher nehmen wir die Energie dafür?
Max:Ja, stimmt schon, aber wir können ja auch nicht ins Mittelalter zurück!
Tobi:Wer redet denn von Mittelalter? Was heißt denn Mittelalter für dich? Wenn du dir ein bisschen seltener ein neues Handy kaufst, wenn du aufhörst Fleisch aus Massentierhaltung zu essen, wenn du öfter die Bahn nimmst, Urlaub im Schwarzwald machst anstatt in Ägypten und wenn du mehr darauf achtest, woher die Dinge kommen, die du kaufst? Ist das Mittelalter für dich?
Max:Ok ok, ich habs ja verstanden, natürlich nicht! Aber selbst wenn ich meinen Konsum ändere, werden doch weiter alle technischen Geräte so gebaut, dass sie nach zwei bis drei Jahren kaputt gehen und dafür Rohstoffe in anderen Ländern unter fatalen Bedingungen abgebaut werden.
Tobi:Und nur weil wir unseren Konsum ändern, hören die großen Konzerne auch nicht auf Regenwald ab zu holzen und den dort lebenden Menschen ihre Rechte und ihren Lebensraum wegzunehmen um dort riesige Sojaplantagen anzubauen und das Holz zu exportieren.
Max:Und mit dem Wettbewerb von großen Konzernen, die Monokulturen anbauen und die Boden auslaugen, können die kleinen Bauern und Bäuerinnen doch gar nicht mithalten.
Tobi:Und was ist mit den großen Frachtschiffen? Die fahren auch weiter, solange wir so viele Rohstoffe aus anderen Ländern importieren und noch Öl in der Arktis, Alaska, Chile und an vielen anderen Orten gefördert wird.
Max:Ich hab gehört, dass dadurch super viel Wasser verbraucht wird und giftige Chemikalien verwendet werden, die den Menschen, die dort leben, ihre Lebensgrundlage zerstören.
Tobi:Na siehst du. Da hast du deine Antwort: Deswegen brauchen wir Klimagerechtigkeit. Weil es zuerst die Menschen treffen wird, die eh schon benachteiligt sind und die am allerwenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind.
Max:Aber wie soll das denn funktionieren, wenn wir so weiter machen wie bisher?
Tobi:Tja. Das geht eben nicht. Und deswegen auch „System Change, not Climate Change“… Wir brauchen einen Systemwandel, damit es überhaupt zu Klimagerechtigkeit kommen kann!
Max:Und wie soll das gehen?
Tobi:Tja, wenn das so leicht wäre. Die Regierung schiebt das Thema ja auch ständig nach hinten und präsentiert wenn überhaupt nur Scheinlösungen.
Max:Also können wir doch nicht wirklich mehr machen, außer unser eigenes Verhalten zu ändern und viele Menschen dazu anstiften mitzumachen?
Tobi:Naja, zum einen ist das ja schon mal nicht Nichts. Und zum anderen können wir schon viel tun. Eigentlich ist für alle Menschen was dabei: Wir können Demonstrationen organisieren, damit unsere Stimme gehört wird. Oder wir können uns mit unserem eigenen Körper gegen große ausbeuterische Industrien und Strukturen stellen um zu verhindern, dass sie einfach so weiter machen können und auch um ein klares Zeichen zu setzten.
Max:Sowas wie Ende Gelände, stay grounded, Sand im Getriebe, free the soil und so machen?
Tobi:Genau. Aber parallel müssen wir uns auch in unseren Städten und Dörfern mit Menschen um uns herum organisieren und lokal alternative Strukturen aufbauen.
Max:Oh, stimmt, davon wollte ich dir noch erzählen: Ich hab neulich von einer Kampagne mit dem Namen der Klimaplan von unten – gerechte1komma5 gehört, die einen Klimaplan von unten schreibt, in dem genau solche Maßnahmen gesammelt werden. Maßnahmen, die wir zum Teil jetzt schon lokal umsetzen können.
Tobi:Ach krass. Das klingt ja spannend. Und warum gerechte1komma5?
Max:Ich glaube weil die Maßnahmen alle von strukturell benachteiligten und vom Klimawandel schon stark betroffenen Menschen auf Gerechtigkeit überprüft werden sollen.
Tobi:Da haben wir sie wieder: Die Klimagerechtigkeit! Dieser Klimaplan klingt echt nach einer ziemlich wichtigen Sache…
Max:Ja, irgendwie schon. Sonst könnten wir auf die Frage nach „Klimagerechtigkeit, aber wie?“ nur mit Forderungen nach Systemwandel antworten. Ich glaube wir brauchen auch echte Lösungen, die schon jetzt umsetzbar und eben auch global gerecht sind.
Tobi:Dann sollten da wohl alle ihr Wissen mit einfließen lassen, damit wir nicht länger auf die Regierung warten müssen, sondern selbst schnell anfangen können zu handeln…
Max:… und damit wir nicht nur Klimagerechtigkeit fordern, sondern auch wissen, was das bedeutet!

Das Vierzehnte Türchen präsentiert euch einen Veranstaltungskalender für die nächste Woche!

Habt ihr schon von unseren Write-In Workshops gehört? Wollt ihr vielleicht selber mal an einem Write-In teilnehmen? Dann habt ihr Glück, denn in den nächsten Woche werden zwei Write-Ins in Bonn und Weiden (in der Oberpflaz) sattdinden. Im Januar dann auch noch in Freiburg (Breisgau)!

Alles zu weit weg? Vielleicht passt euch ja auch Göttingen oder Leipzig ganz gut? Denn auch in diesen Städten werden wir nächste Woche vor Ort sein.

Hier findet ihr immer die aktuelle Termine: Write-Ins und andere Events

Dezember

Sonntag, 15.12.19, Bonn, 14-17 Uhrzum Write-In läd das KlimaKollektiv in die alte VHS ein
Montag, 16.12.19, Göttingen, 18 UhrKlima-Initiativ Abend in der Alten Mensa (Wilhelmsplatz 3): Vorstellungsabend verschiedener Klima-Initiativen in und um Göttingen (Veranstaltungen von PILZ Uni-Göttingen)
Mittwoch, 18.12.19, Leipzig, 19 UhrKlimatresen im Laden der Eisenbahnstraße 127: Treffen verschiedener Akteur*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung mit gemeinsamen Rückblick & Reflexion des Jahres 2019
Samstag, 21.12.19, Weiden (Oberpfalz)ein Write-In; Ort und Raum werden noch bekannt gegeben

Januar

Montag, 20.01.19, Freiburg (Breisgau)
zum Write-In läd EKiB ein

Mit dem 3. Advent geht auch der Tag unseres letztes Planungstreffen für dieses Jahr zuende. Die ersten sind schon wieder auf den Weg nach Hause und andere lassen die Arbeit in gemütlicher Teerunde ausklingen. In vielen spannenden Diskussionen und Arbeitsphasen ist unter anderem unsere Vision noch einmal ausformuliert worden. Gerne würden wir sie in diesem Rahmen mit euch teilen:

Unsere Vision des Klimaplans von Unten < hier klicken

Wenn ihr diese Vision unterstützenswert findet, dann könnt ihr hier euren Namen unter das Projekt des Klimaplans von unten setzen: Unterstzützen! 

Damit zeigt ihr, dass ihr die Idee des Klimaplan von unten unterstützt, was aber nicht heißt, dass ihr jede einzelne Maßnahme gut finden müsst. Je mehr Menschen hinter dem Klimaplan von unten stehen, desto lauter ist unsere Botschaft: Wir glauben an eine klimagerechte Zukunft und sind dazu bereit sie selbst in die Hand zu nehmen! Schickt diesen Link auch gerne weiter an alle Freund*innen, Verwandten und Bekannten!

Heute verbirgt sich hinter dem 16. Türchen mal wieder eine Maßnahme aus dem Bereich gerechte Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Walsdnutzung (kurz ErLaWa)

Tod und Schadholz im Wald lassen < mit einem Klick ladest du auf der Schreibplattform

Ihr habt Kritik oder Anregungen?!

Dann kommentiert gerne in der Kommentarfunktion!

Eigentlich war für das 17. Türchen etwas anderes geplant, aber es ist unmöglich sich nicht auf die Ergebnisse der abgeschlossenen UN-Klimakonferenz 2019 in Madrid zu beziehen.

Es ist unglaublich – Fridaysforfuture jubelt! Lest selbst – Nachrichten aus dem Klimagerechtigkeits-Postillon:

Sofortmaßnahmen für EU und G20

  • 5o% weniger Autoverkehr
  • 50% weniger globaler Warenverkehr
  • 90% weniger Flugverkehr
  • Sofortiges Verbot der Kohle-Förderung und -Verbrennung
  • 50% weniger Öl- und Gas-Förderung
  • Massive Aufklärung über und Werbung für vegane Ernährung, Permakultur, naturnahen Walderhalt, solidarische nachhaltige Landbewirtschaftung, inklusive, integrative und solidarische Teilhabegesellschaft, basisdemokrtische Strukturmaßnhamen und suffiziente Energienutzung
  • generelles Rodungsverbot gesunder Bäume
  • Wiederbewaldung von Viehweiden
  • Versiegelungsverbot von Böden
  • Verbot von Baumaßnahmen ohne geschlossene Wertstoff-Kreisläufe
  • Sofortige Einstellung der Finanzierung von fossilen Energiekonzernen
  • Massiver Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie auf Gebäuden
  • Massiver Ausbau von effektiven und ressourcenschonenden Wertstoffkreisläufen
  • Massiver Ausbau von lokalen Wertschöpfungsketten
  • Massiver Ausbau von Wasserschutzmaßnahmen
  • Verbot der Einleitung von Schadstoffen in Gewässer
  • Massive Investitionen in Hanfanbau als Rohstoffquelle
  • Unterstützung der Schwellen- und Entwicklungsländer bei Strukturmaßnahmen zum Klimaschutz
  • Ausweitung von FFH-Gebieten, Meeresschutzzonen und Naturschutzgebieten
  • Ausweitung von Schutzgebieten bedrohter Tier- und Pflanzen-Arten
  • Verbot der Erschließung von weiteren Ausbeutungsarealen
  • Verbot von Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln, Anbau- und Waldflächen
  • Massive Förderung von effizienter energetischer Gebäudesanierung
  • Leerstände von Gebäuden beenden
  • Verbot von rassistischen und faschistischen Vereinigungne
  • Ächtung patriarchaler Machtstrukturen
  • Stärkung feministischer, queerer und integrativer Bewegungen

Ab/bis 2022

  • Verbot von Massentierhaltung
  • Verbot von fossilen Verbrennungsmotoren und Förderanlagen
  • Verbot von Insektiziden und sogenannten Pflanzenschutzmitteln
  • Verbot von erdölbasierter Plastikproduktion
  • Verbot von Waffenproduktion
  • Verbot des Uranabbaus und der Urananreicherung
  • Verbot der nuklearen Forschung und Anwendung
  • Verbot des Betriebs von Atomkraftwerken
  • Verbot der Finanzspekulation
  • Beendigung aller kriegerischen Auseinandersetzungen

Ab/bis 2023

  • Schließung von energieintensiven Produktionsstätten
  • Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens
  • Massive Förderung der Gemeinwohlökonomie
  • Weltweite Etablierung von basisdemokratischen Teilhabegesellschaften

Schön wärs…

So ist es natürlich nicht. Die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz zeigen erneut die Unfähigkeit der Regierungen im Umgang mit der Klimakrise. Hier ein Artikel aus der Taz dazu, der die Realität abbildet und betont: Wir können nicht mehr länger warten und dem wiederholten Scheitern der Regierungen einfach nur zusehen! Echten Klimaschutz wird es nur geben, wenn wir ihn selbst in die Hand nehmen!

Artikel der taz „Scheitern der Klimakonferenz“ < hier klicken

Nach dem gestern thematisierten Scheitern wollen wir euch heute, zum 18. Advent, zwei spannende Initiativen vorstellen, die auch nicht länger auf die Bundesregierung warten wollen, sondern Klimaschutz selbst in die Hand nehmen:

GermanZero

Die gut ausgearbeitete Strategie und hohe Reichweite von GermanZero und der Gerechtigkeits- und Systemwandel-Aspekt vom Klimaplan von unten können sich vielleicht gut ergänzen. Hier gehts zu ihrer Website > GermanZero.de

Sofortprogramm Klimagerechtigkeit

Das Sofortprogramm Klimagerechtikeit ist quasi die perfekte, systemkritische und gerechte Vorlage für den Klimaplan von unten und muss eigentlich nur noch um konkreten Handlungsschritten ergänzt werden. Hier gehts zu ihrer Website > Sofortprogramm Klimagerechtigkeit

Alles in allem gibt es Mut und Hoffnung, dass gerade so viele Menschen anfangen Klimagerechtigkeit selbst in die Hand zu nehmen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir bald retten was noch zu retten ist!

 

Der globale Süden und der Klimawandel

Hinter dem 19. Türchen verbirgt sich ein inspirierendes Projekt mit beeindruckende Geschichten von Menschen aus dem Globalen Süden und deren Umgang mit dem Klimawandel.

Hier gehts zur Süd-Nord Plattform gegen Klimawandel

Und hier ein Beispiel von Ramiro Ortiz, der zusammen mit vielen anderen Menschen im Amazonasgebiet gegen die Verschmutzung durch große Öl-Konzerne wie Texaco kämpft und sich zugleich für den Erhalt traditioneller Pflanzen im Amazonasgebiet einsetzt:

Ein Video zu Klimasolidarität – Traditionelle Landwirtschaft und Ökotourismus

Nur noch vier Türchen dann ist bereits Weihnachten. Falls ihr noch so entspannt seid, dass ihr unser 20. Türchen geöffnet habt, möchten wir euch heute einen Buch vorstellen! Eignet sich als eigene kleine Weihnachtslektüre, zum Verschenken oder einfach teilen!

„Das gute Leben für Alle“ – vom I.L.A. Kollektiv erschienen im Oekom-Verlag

Das Buch ist in einem kollektivistischen Schreibwerkstatt-Prozess entstanden. Das finden wir vom Klimaplan von unten inspirierend und unterstüzenswert!

Die ersten Kapitel könnt ihr euch schon online anschauen und direkt von der Internetseite herunterladen: Website zum Buch „Das gute Leben für alle“

Und für unterwegs oder einfach so zum Lauschen hat sich ein Mensch die Mühe gemacht, das Buch als Art Hörbuch vorzulesen!

Hier der Link zum Telegramkanal

Viel Spaß beim stöbern und einen entspannten Start ins Wochenende!

Hinter dem 21. Türchen verbirgt sich eine Umstellung, die auf uns alle zukommen wird und ziemlich schön werden könnte:

Habt ihr euch schonmal vorgestellt, ihr kennt eure Nachbar*innen, seid gut mit ihnen befreundet, helft einander und kümmert euch umeinander, könnt euch viele Aufgaben und Dinge teilen und gleichzeitig könnt ihr damit auch noch klimaneutral leben…

Wie das gehen soll? Lest selbst: Maßnahmenvorschlag „Wohnraum reduzieren durch geteilte Infastruktur“

Vor einiger Zeit wollten wir von euch wissen, was euch so für Fragen durch den Kopf schwirren! Auf unserem letzten Planungstreffen sind wir dazu gekommen auf einige dieser Fragen einzugehen. Macht es euch für den vierten Advent einfach gemütlich oder lasst euch bei einem Spaziergang mit diesem Ohrenschmauß berieseln: (denn Schnee wird es bei den meisten von euch heute wohl keinen geben! )

Wir wünschen euch beim Anhören viel Spaß!

oder als Link: Podcast – g1k5 – Fragen und Antworten

Jahresrückblick

Vor ein paar Tagen wurde ein ziemlich guter Artikel veröffentlicht, der die aktuellen Bemühungen der Politik und der Klimagerechtigkeitsbewegung im Angesicht der Klimakrise reflektiert. Passend zum Jahresende wollen wir uns gemeinsam fragen:

Wie ist der aktuelle Stand und was braucht es um im nächsten Jahr noch effektiver sein zu können?

Der Artikel liefert ein paar spannende Antwortmöglichkeiten. Wenn heute Abend die letzten Vorbereitungen getroffen sind oder ihr es auch tagsüber schon etwas ruhiger angehen lassen könnt, habt ihr hier die passende Lektüre dazu:

Strategische Allianzen – Luxemburg 

Weihnachten

Heute wird sich kein Türchen für euch öffnen. Weihnachten ist leider größtenteils ein Fest des Konsums geworden. Lasst uns einen besinnlichen und achtsamen Tag leben. Inne halten. Dankbar sein.

Für den Planeten auf dem wir leben und diese wunderschöne Möglichkeit ein klitzekleiner Teil in diesem großen Puzzle sein zu dürfen. Für die Schönheit und die pure Kraft der Erde, die wir Tag ein Tag aus erleben dürfen.

Danke euch für eure Energie und Kraft, die ihr mobilisiert, damit wir hoffentlich alle zusammen in eine gerechte Zukunft blicken können.

Ein liebevolles Fest wünscht euch das gesamte gerechte1komma5-Team!

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